Johanniter-Hospiz Bonn

im Waldkrankenhaus Bad Godesberg

Hospize bejahen das Leben; Hospize machen es sich zur Aufgabe, Menschen mit einer unheilbaren Krankheit zu unterstützen und zu pflegen, damit sie in dieser Zeit so bewusst und so zufrieden wie möglich leben.
(Nationale Hospizorganisation der USA)

Das Hospiz-Konzept
Ein stationäres Hospiz bietet Erkrankten ein Zuhause, bei denen weder Heilung noch Stillstand des Leidens erreicht werden können, und bei denen Therapieversuche außer zur Schmerz- und Symptomkontrolle nicht mehr verantwortbar sind.
 
Es bietet den Menschen Aufnahme, die nur noch eine sehr begrenzte Lebenserwartung haben und wegen der intensiven Pflege oder wegen menschlicher oder räumlicher Umstände zu Hause nicht gepflegt werden können.
 
Unser Hospiz
arbeitet als eigenständige Einrichtung und begleitet schwerstkranke Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Wie bieten 10 wohnlich eingerichtete Zimmer mit eigener Dusche/WC und Balkon.

Angehörige können unsere Gäste jederzeit besuchen und auch auf Wunsch im Zimmer oder in separaten Gästezimmern übernachten. Im gemütlich eingerichteten Wintergarten können sich Gäste und Angehörige treffen.

Hier finden regelmäßige Veranstaltungen statt. Der weitläufige Park mit Brunnen und Parkbänken direkt am Wald lädt zum Verweilen ein.

Wir bieten Ihnen
unseren Einsatz für bestmögliche Pflege verbunden mit professioneller Schmerztherapie und Hilfestellung und Beratung für Gäste, Angehörige und Freunde. Wir nehmen Menschen unabhängig ihrer sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft bei uns auf und respektieren und gestalten den letzten Lebensabschnitt nach ihren gewohnten Riten und Gebräuchen.
 
Folgende Kriterien sollten für die Aufnahme im stationären Hospiz erfüllt sein
Der schwerkranke Mensch leidet an einer der folgenden Krankheitsbilder:

  • Krebserkrankung im fortgeschrittenen Stadium
  • Vollbild der Infektionskrankheit AIDS
  • Erkrankung des Nervensystems mit unaufhaltsam fortschreitender Lähmung
  • Endzustand einer Nieren-, Leber-, Herz- oder Lungenerkrankung
  • andere, nach ärztlicher Feststellung, nicht heilbare Krankheiten

Der Betroffene, die Familie und der zuletzt behandelnde Arzt kennen und billigen das Hospizprinzip der lindernden Therapie und Pflege. Das heißt, die weitere Behandlung beschränkt sich auf die Linderung der Beschwerden und schließt künstliche Ernährung, künstliche Beatmung und kontinuierliche Infusionstherapie aus.
 
Wichtig ist, dass der Gast mit seiner Situation vertraut und über seine Krankheit aufgeklärt ist. Er muss über die Institution Hospiz Bescheid wissen und mit der Aufnahme einverstanden sein.
 
Die Aufnahme erfolgt nach entsprechender ärztlicher Einweisung oder auf eigenen Wunsch. Bei Abklärung der Kostenübernahme durch Pflege-/Krankenkassen oder Versicherungen helfen wir Ihnen gerne auch im Vorfeld.
 
Unser Hospizteam

  • Palliativpflegerisch geschultes Fachpersonal
  • Krankenschwestern / -Pfleger
  • Team der Hospizleitung
  • Psycho-Soziale Dienste
  • Seelsorger
  • Schmerztherapeuten
  • Hausärzte
  • Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer