Nachsorge

Nach einer Krebsbehandlung sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen nach festem Schema durch den niedergelassenen Urologen wichtig, um die Heilung zu dokumentieren oder Folgen und ein Wiederauftreten der Erkrankung (Rezidiv) zu erkennen. 
Ein wesentlicher Bestandteil der Nachsorgeuntersuchung ist die Bestimmung des PSA-Wertes. So können der Verlauf der Erkrankung und eventuell auftretende Rezidive schnell erkannt und behandelt werden. Wichtig ist es auch, dem Arzt von neu aufgetretenen Beschwerden zu berichten, auch wenn kein direkter Zusammenhang mit dem Prostatakarzinom erkennbar ist. 
Für diese Nachsorgeuntersuchungen gibt es standardisierte Pläne und Nachsorgepässe, in denen die Kontrolltermine (am Anfang alle 3 Monate) und Untersuchungsmethoden genau aufgelistet sind.
Der einweisende Urologe erhält nach der Entlassung alle wichtigen Befunden und Ergebnisse der Behandlung. Durch diese persönlichen Informationen ist jeder weiterbehandelnde Arzt über die Erkrankung und den Verlauf informiert. 
Zudem erhält jeder Patient regelmäßig einen Fragebogen zugeschickt, durch den wir den Erfolg und die Qualität der Therapie überprüfen wollen.

Rehabilitation, Anschlussheilbehandlung (AHB)

Nach abgeschlossener Therapie gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Genesung zu unterstützen und so schneller in den gewohnten Alltag zurück zu kehren. Die gesetzlichen Krankenversicherungen und/oder die Rentenversicherungen übernehmen einige Leistungen. 
Wenn nach Abschluss der Behandlung noch akute gesundheitliche Probleme bestehen, kann eine Anschlussheilbehandlung (AHB) erfolgen. Die Rehabilitierungsmaßnahme kann stationär in einer spezialisierten Reha-Klinik stattfinden oder ambulant in einem Zentrum erfolgen, welches jedoch ähnliche Leistungen wie eine Rehabilitationsklinik anbieten sollte und die entsprechenden Zulassungen besitzt. 
Bei Problemen in der häuslichen Versorgung von Patienten bzw. Fragen rund um den sozialen Bereich steht ein spezieller Sozialdienst im Haus zu Verfügung. Dieser hilft bei Bedarf und bietet z.B. Unterstützung bei Antragsstellungen.

Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Bonn Rhein-Sieg-Kreis

Selbsthilfe stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern fördert gleichzeitig die Fähigkeit der Therapieentscheidung und die Krankheitsbewältigung.

  • Informations- und Erfahrungsaustausch unter Betroffenen u. Interessierten und anderen SelbsthilfegruppenIn diesem Erfahrungsaustausch hat jeder betroffene und interessierte Mann Gelegenheit über seine Sorgen, Ängste und Probleme zu sprechen und Fragen an die Gruppenmitglieder zu ihren Erfahrungen, zu stellen. 
  • Zusammenarbeit mit Ärzten, Krankenhäusern und anderen Therapeuten 
  • Bereitstellung von vielseitigen Informationsschriften 
  • Organisieren von Vortragsveranstaltungen zu den Themen Urologie und Onkologie
  • Öffentlichkeitsarbeit

Adresse:
Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Bonn-Rhein-Sieg
Alfred Marenbach
Teuschstraße 1
41539 Dormagen
Tel. 02133. 453 65
marenbach.bonn@prostatakrebs.selbsthilfe-rhld.de
www.prostatakrebs.selbsthilfe-rhld.de

Treffen
Jeden 4. Donnerstag des Monats 16 Uhr in den Räumen der Selbsthilfe-Kontaktstelle, Lotharstr. 95, 53115 Bonn.